0 {Rezension} Ich fürchte mich nicht


·   Ich fürchte mich nicht  Preis: EUR 16,99
·  Gebundene Ausgabe: 320 Seiten
·  Verlag: Goldmann Verlag (23. Juli 2012)
·  Sprache: Deutsch
·  ISBN-10: 3442313015
·  ISBN-13: 978-3442313013
·  Originaltitel: Shatter me
Ihr größter Wunsch ist Zärtlichkeit, Liebe, Geborgenheit. Ihre größte Angst, genau das Gleiche.
Die 17 Jährige Juliette hat eine Gabe, ein Fluch, mit einer Berührung kann sie Menschen schwer verletzen oder gar töten. Seit 17 Jahren wird sie als Monster angesehen, gefürchtet und beleidigt. Nun wird sie seit 264 Tagen in einer Irrenanstalt festgehalten, wurde weggesperrt und von der Außenwelt isoliert. Doch dann soll sich alles ändern, ihre Einzelhaft wird aufgehoben, Juliette bekommt einen Zellengenossen. – Adam.
Sie fürchtet sich vor ihm und ist zugleich fasziniert.
Kurz darauf bekommt Juliette ein „Angebot“ bei dem sie jedoch keine Wahl hat. Sie soll als Waffe der Machthaber dieser zerstörten Welt dienen.
Dass ihr Leben ab diesem Zeitpunkt erst anfängt und dass sie viel mehr mit Adam verbindet als ihr anfangs klar ist, ahnt sie bis lang noch nicht.
Die beiden Hauptcharaktere sind sehr sympathisch.
-         Juliette habe ich schnell in mein Herz geschlossen, sie hat eine schreckliche Gabe und doch so ein großes Herz. Sie wollte nie jemandem verletzen, nicht einmal wenn man es verdient hatte. Sie wird Jahrelang als Monster beschimpft und sah sich nach einer Zeit selbst als solches. Juliette entwickelt sich im Laufe der Geschichte immer weiter und findet selbst zu sich. Sie hat den Sinn ihres Lebens gefunden. –ER
-         Adam mochte ich nach der ersten Seite. Er wirkte mysteriös, stark und doch so einfühlsam. Nach und nach bekommt man mehr über seine Gefühle und Gedanken mit.
-         Die übrigen Charaktere sind alle besonders echt gestaltet. Die Eigenschaften passen auf denjenigen genau.
Das Cover hat mich gleich in seinen Bann gezogen. Es wirkt düster, einsam, verlassen. Alles ist grau, außer Juliette, sie sticht raus, ist in Farbe, ist etwas Besonderes. 
Der Schreibstil ist anfangs ziemlich gewöhnungsbedürftig, die Sätze sind abgehackt, nicht vollständig. Zuerst befürchtete ich dass dies die ganze Zeit andauert und ziemlich anstrengend wird. Mir wurde nach einer Zeit klar dass das Juliettes Gedanken waren. Nach so langer Zeit der Einsamkeit kann man nicht mehr „normal“ denken. Doch mit Juliette entwickeln sich auch ihre Gedanken. Was sehr außergewöhnlich ist dass es auch durchgestrichene Sätze gibt. Dies sind Gedanken welche Juliette nicht denken will oder welche sie verdrängen will. Anfangs sind das noch sehr viele Sätze doch ab der Mitte des Buches sind es nur noch sehr wenige. Ihre wichtigen Gedanken oder Gefühle werden öfter hintereinander wiederholt.
Die 320 Seiten kamen mir nicht so vor. Ich habe das Buch innerhalb 2 Tagen gelesen und war ein wenig enttäuscht dass es so schnell durch war. Ich dachte bis zum Schluss dass es ein Einzelband bleiben würde doch dann habe ich herausgefunden dass es eine Trilogie wird. Viele prickelnde Liebesszenen machen die Bedeutung sichtbar die Berührungen und Zärtlichkeit für Juliette haben.
Fazit: Es wurde gerade sehr aufregend, emotionsvoll, spannend und ich freue mich schon sehr auf das 2. Band, trotzdem wäre es schön gewesen noch ein wenig mehr von der weiteren Geschichte in dem Buch lesen zu können. 



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