1 {Rezension} Linna singt

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Linna singt

Bettina Belitz
·  Gebundene Ausgabe: 508 Seiten
·  Verlag: Script5 (10. September 2012)
·  Sprache: Deutsch
·  ISBN-10: 3839001390
·  ISBN-13: 978-3839001394
5 Jahre lang hat Linna keinen Kontakt mehr mit ihren ehemaligen Bandkollegen von „Linna singt“. Doch dann bekommt sie eine Nachricht dass sie ein letztes Mal für ein Konzert gebucht sind. Nach gründlichem Überlegen entscheidet Linna sich dazu zu ihren „Freunden“ zu fahren und sie nicht schon wieder hängen zu lassen. Denn sie war es die die Band aufgelöst hat, was ihr noch nicht ganz vergeben wurde.
Vor allem Maggie kann Linna nicht verzeihen.
Ein früherer Fan bot den Bandmitgliedern an in einer Hütte in den Bergen, die seinem Onkel gehört, proben zu können. Sie sehen es als Chance und nehmen dankend an. Doch schnell eskaliert die Situation und Linna steht als Lügnerin da. In der Hütte werden plötzlich seltsame Psychospielchen gespielt und keiner weiß wer der Täter ist. Der Verdacht fällt schnell auf Linna. Wer ist der Täter? Ist sie es im Endeffekt doch vielleicht selbst?
Die Hauptprotagonisten sind die ehemaligen Bandmitglieder und Freunde Linna, Maggie, Simon, Jules, Falk und der Fan Tobias.
Zu den Personen kann ich leider nicht viel sagen, weil ich sie nicht kennen gelernt habe. Natürlich weiß ich was sie arbeiten und dass jeder von ihnen ein großes Geheimnis hat oder sein Päckchen zu tragen hat aber ihre Gedanken und Gefühle habe ich bis zum Schluss nicht kennen gelernt.
Linna ist diejenige die die Band aufgelöst hat, sie ist dickköpfig und immer noch ein Teenager. Sie hat sich nicht weiterentwickelt.
Maggie ist diese typische eifersüchtige Freundin von der man sagen kann „ Wenn man solche Freunde hat braucht man keine Feinde“ sie ist auf alles von Linna eifersüchtig und scheint sie zu hassen.
Jules ist der Typ Mann der Früher der beliebteste Schüler war und es in seinem Leben zu nichts gebracht hat.
Simon, Maggies Zwillingsbruder, ist vom Spaßvogel zum Spießer geworden.
Falk ist zurückgezogen und scheint sich nicht wirklich dafür zu interessieren was mit seinen Freunden in der ganzen Zeit passiert ist.
Das Cover ist außergewöhnlich. Schneewittchen und die sieben Zwerge in einer Schneekugel. Schneewittchen ist meiner Meinung nach Linna die von den sieben Zwerge (ihre Freunde) brauchen sie und versammeln sich um sie.

Doch was mir am besten gefällt, wenn man den Schutzumschlag abnimmt (was ich zum Lesen immer mache) ist das Buch noch schöner. weiß mit rotem Schnörkel. Es ist wunderschön. Leider auch das Schönste am ganzen Buch.

Diese Rezension fällt mir sehr schwer und ich habe mich auch schon lange davor gedrückt sie zu schreiben, denn ich bin ein großer Fan der Trilogie um „Splitterherz“ und will nur sehr ungern dieses Werk von Bettina Belitz schlecht reden. Vielleicht hatte ich auch zu großer Erwartungen die dann leider nicht erfüllt wurden.
Ich zähle am besten meine Kritikpunkte auf:
1. Die Spannung bleibt weg. Nur als Beispiel: Linna führt
 ein Gespräch mit Falk, es wird spannend, man denkt man erfährt endlich warum sie nicht mehr singen kann und ist gespannt wie es weiter geht, dann kommt Linna plötzlich ein Gedanke der sie an ein Erlebnis aus der Vergangenheit erinnert und dieses wird dann ausführlich erzählt. Das Gespräch wird erst einige Seiten später weitergeführt und die ganze Spannung ist futsch. So geht das leider sehr oft.
2. Unrealistische Geschichten. Jeder der  Freunde hat sein schlimmes Schicksal oder ein Geheimnis. Es ist für mich unrealistisch dass es jedem so schlecht ergangen ist. Es kommt mir vor als solle man Mitleid mit den Protagonisten haben.
3. Unrealistische Handlung. Die Stimmung spitzt sich immer weiter zu. Es wird wirklich gefährlich doch keiner kommt auf die Idee Hilfe zu rufen, was sie zu jeder Zeit tun könnten.
4. Unsympathische Personen. Der Großteil der Protagonisten sind mir unsympathisch und ich verstehe ihre Freundschaft nicht. Der Einzige der mir von Anfang an sympathisch war ist Falk. Vielleicht weil er dein Einzige ist bei dem es ok ist nichts über ihn zu wissen, weil es einfach nicht wichtig ist. Simon wird mir zum Ende hin auch sympathisch aber das war es leider schon.
5. Ständige Songvergleiche. Es ist in Ordnung eine Stimmung mit einem Lied zu vergleichen. Wer kennt das nicht man fühlt etwas und es gibt das perfekte Lied dazu. Das finde ich auch in Ordnung aber manchmal wurde es einfach zu viel. Wobei ich die meisten Lieder nicht kannte und es so leider nicht gut nachempfinden konnte. Ab und zu war es sehr nervig und ich habe ganze Abschnitte einfach ausgelassen…

Fazit.
Ich bin leider sehr enttäuscht und gebe nur die Punkte weil ich die Autorin so mag und weil ich die Idee gut fand.











1 Kommentar:

  1. Ohje *_* und ich wollt das Buch unbedingt lesn...naja :D aber ich wills komischerweise immernoch, auch wenn deine Kritikpunkte begründet sind :D

    manchmal bild ich mir gern ne eigene Meinung xD

    LG Kersi

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