0 {Rezension} Das verbotene Eden- David und Juna

 

 

Das verbotene Eden- David und Juna

  • Preis: 16.99 EUR
  • Autor: Thomas Thiemeyer
  • Gebundene Ausgabe: 464 Seiten
  • Verlag: PAN (22. August 2011)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3426283603
  • ISBN-13: 978-3426283608
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: 12 - 15 Jahre
  • Durch einen ausgesetzten und dann mutierten Virus beginnt sich ein Hass zwischen den Geschlechtern aufzubauen. Ohne jeglichen Grund schlagen Frauen und Männer aufeinander ein.
    Über 60 Jahre später herrscht der Hass immer noch und sowohl Frauen wie auch Männer leben getrennt voneinander in Gemeinschaften und wahren den Schein eines Friedens, der auf beiden Seiten nicht echt ist.
    Juna, die tapfere Kriegerin ist es gewohnt die Frauen vor den "Teufeln" zu beschützen.
    David ist ein einfacher Mönch mit einer Vorliebe für Bücher wie auch "Romeo und Julia". Ihm wird jahrelang eingetrichtert, dass die "Hexen" böse und bestialisch sind.
    Doch alles ändert sich, als beide sich kennen lernen und somit die Welt aus einem neuen Blickwinkel betrachten können.

    Das Cover fand ich von Anfang an besonders Ausdrucksstark.
    Der grüne Hintergrund wirkt ein wenig düster und geheimnisvoll.
    Die beiden Personen, die darauf abgebildet sind stellen David und Juna dar. Juna könnte man sich so vorstellen, doch im Laufe der Geschichte passte David für mich überhaupt nicht mehr zu dem Jungen auf dem Cover, denn dieser Junge strahlt für mich eine Stärke aus die David in meiner Sicht überhaupt nicht besitzt.
    Die beiden Hauptcharaktere haben mir überhaupt nicht gefallen.
    Juna ist sehr egoistisch und ändert ihre Meinung von einer Sekunde auf die Andere. Ich konnte mich nicht damit anfreunden, dass sie einen Menschen erst hasst, sich dann nur durch ein kurzes Gespräch auf einmal in ihn verliebt. 
    David ist in meinen Augen ein Waschlappen. Er kann sich vor niemandem durchsetzen und irgendwie kommt es mir vor, als habe er keine sehr große Rolle im Buch gespielt, denn außer am Ende macht er nicht besonders viel.
    Interressant fand ich lediglich, dass hier die Rollen vertauscht waren, dass nicht der Mann im Krieg und die Frau in der Bibliothek war.
    Der Schreibstil an sich hat mir gut gefallen, er war sehr fantasievoll und bilderhaft, doch manchmal hatte ich das Gefühl, dass die eigentliche Geschichte in den ganzen Umschreibungen und, meiner Meinung nach, unnützen Passagen in den Hintergrund gerückt ist.
    Oft stand ich kurz davor, mehrere Seiten zu überspringen, weil über irgendetwas belangsloses und unwichtiges geschrieben wurde.
    Ich persönlich bin einfach kein Fan von seitenlangen Beschreibungen von Orten.
    Es gibt einige Menschen, die sich dann ganz in einen Raum eintauchen können, doch ich will lieber wissen wie es weiter geht und warte auf die Spannung.

    Ich beginne mit dem positiven:
    Die Idee fand ich prima, eine Welt in der Männer und Frauen sich hassen und irgendwann denken das wäre ganz normal, es wäre pervers einen Andersgeschlechtigen zu lieben, war so spannend und neu. Ich war so begeistert von der Idee, dass ich es nicht abwarten konnte es zu lesen.
    Doch schon nach den ersten Seiten kam für mich ein schwerer Rückschlag.
    Die Männer waren Mönche! Warum? Es ergab für mich keinen Sinn, dass sie in einem Kloster leben, ins Mittelalter zurück gefallen sind und kaum einer mehr lesen konnte.
    Spannung hat mir leider vollkommen gefehlt. Die ach so geheimen und unbekannten Geheimnisse waren für mich von vornerein so klar, dass der "Oh-Effekt" jedes Mal ausblieb.
    Ebendso war die Liebesgeschichte etwas stumpf und wirklich Gefühl kam dabei nicht rüber.
    Die Andeutung von Romeo und Julia hat mir widerrum sehr gut gefallen, da auch sie in zerstrittenen Welten gelebt haben und doch zusammen gefunden haben.
    Es fällt mir schwer eine faire Punktzahl zu geben. Denn davon abgesehen, dass ich nichts mit Religion anfangen kann und die daraus folgende "steife Art" nicht mochte hat die Geschichte auf einer guten Idee basiert.





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