1 {Rezension} Aufbruch: Partials 1

Aufbruch: Partials 1




  • Preis: 16.99 EUR
  • Autor: Dan Wells
  • Gebundene Ausgabe: 512 Seiten
  • Verlag: ivi (12. März 2013)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3492702775
  • ISBN-13: 978-3492702775
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 14 Jahren
  • Originaltitel: Partials

  • Die Menschheit ist auf ein Minimum geschrumpft. Freunde, Familie, Bekannte eines jenen von ihnen sind an dem RM Virus gestorben.
    Dieses Virus wurde augenscheinlich von den "Partials" freigelassen um die Menschheit auszurotten.
    Die Partials sind mechanische Wesen, die aussehen wie Menschen, die jedoch perfektioniert wurden um einen Krieg zu gewinnen, sich dann jedoch gegen ihre Erschaffer auflehnten.
    Die 16 Jährige Kira arbeitet in der Endbindungsstation. Sie wollte leben erschaffen, doch seit der RM Virus vor 11 Jahren ausgebrochen ist, hat kein einziges Baby überlebt. So studiert sie die Krankheit und setzt sich als Ziel das Virus, das die ganze Menschheit zerstören wird zu bekämpfen.
    Kein Weg ist ihr zu weit oder zu gefährlich. Sie schreckt nicht einmal davor zurück im Land der Partials nach einer Lösung zu suchen.

     
    Das Cover ist schlicht gehalten und doch sticht es wegen der Farbkombination deutlich hervor und animiert einen sogar das Buch zu kaufen.
    An sich war der Schreibstil passend zu einer Dystopie. Es gab keine Verniedlichungen oder ähnliches. Und doch fehlte mir etwas. Manchmal hatte ich das Gefühl, der Spannungsbogen wäre einfach zu ungleichmäßig. Die ersten 200 Seiten werden erst einmal alle Charaktere beschrieben, man lernt sie nach und nach kennen, man erkennt die Tragik der Geschichte, denn die Menschheit spaltet sich wegen Meinungsverschiedenheiten zum Zukunftsgesetz. Dieses zwingt nämlich alle Frauen dazu so viele Kinder wie möglich zu gebären. Zudem wird man immer wieder in den medizinischen Alltag von Kira reingeworfen. Ich persönlich konnte überhaupt nichts mit den Seitenlangen medizinischen Erklärungen und Kombinationen anfangen und habe mich oft durchgekämpft es überhaupt zu lesen.
    Erst ab der Hälfte ungefähr wurde es für mich spannend, doch die Spannung wich schnell wieder um erst beinahe am Ende wieder aufzutauchen.
    Die Charaktere waren jeder einzelne für sich sehr ausgeprägt und man lernte sie schnell kennen und deren Merkmale entziffern.
    Leider fehlten mir ein wenig die emotionale Bindungen. Für mich zeigten sich nur echte Beziehungen zwischen den Adoptivgeschwistern.
    Marcus ist Kiras Freund und wirkt für mich eher ernüchternd. Zwar hat er Potenzial, und zeigt manchmal eine lustige Ader, doch meistens rutscht er in den Hintergrund.
    An sich hat mir die Idee sehr gut gefallen und ich denke ich war ein wenig enttäuscht, weil ich einfach so viel mehr erwartet habe.
    Es fehlte etwas an Gefühl und bot zu viel Fachchinesisch im medizinischen Bereich.
    Da dies jedoch nur ein Auftakt war, der viel zu erklären hatte und dies dann doch noch souverän löste kann ich nicht alle Punkte abziehen.
    Gefallen hat es mir, dass dieses Buch ein sehr gutes Ende ohne Cliffhanger fand und doch viel Spielraum für die Folgebänder lässt.



    1 Kommentar:

    1. Vor den "medizinischen Details" habe ich auch gewarnt... Das könnte dem ein oder anderen zu viel sein. Kann deine Kritik da gut verstehen.
      Ich gehöre ja zu den absoluten Fans des Buches :-)
      <3

      glg
      Steffi

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