0 {Rezension} Silber- Kerstin Gier



  • Preis: 18,99 EUR
  • Autor: Kerstin Gier
  • Gebundene Ausgabe: 416 Seiten
  • Verlag: FISCHER FJB; Auflage: 2 (18. Juni 2013)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3841421059
  • ISBN-13: 978-3841421050
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 14 Jahren



Die 15 jährige Liv zieht nicht zum ersten Mal samt Mutter, Schwester Kindermädchen und Hund um.
Doch dieses Mal soll einiges anders werden, denn die Kinder bekommen so schnell wie möglich ihre neue "Stieffamilie" vorgestellt. Ihre Mutter hat einen neuen Mann im Leben gefunden und die Kinder bekommen somit 2 Stiefgeschwister. Grayson und Florence scheinen genauso überrascht zu sein, dass sie ihr Haus nun mit ihrer neuen Familie teilen müssen.
Doch nicht nur das soll sich dieses Mal ändern, auch taucht Liv plötzlich in eine ganz besondere Traumwelt ein, die für das neugierige Mädchen ein spannender Fall zu sein scheint.

Das Cover ist mit und ohne Umschlag einfach wunderschön.
Die vielen kleinen, liebevoll ausgesuchten Details passen perfekt zur Geschichte und sind so perfekt gewählt, dass man sie zwar erst nach dem Lesen des Buches versteht, dann aber über sie lächelt.
Das komplette Cover besteht aus Kleinigkeiten aus ihren Träumen.
Die Farben an sich sind eher düster, doch die Kombination aus den süßen Motiven und kleinen Farbakzenten  lassen das Düstere verschwinden.
Die Charaktere sind alle sehr liebevoll gestaltet. Liv und ihre kleine Schwester Mia waren mir von Anfang an so sympathisch, sie sind sich liebende Schwestern, die anders als andere Mädchen nicht nur Jungs im Kopf haben, sie hatten nie die Möglichkeit lange auf einer Schule zu bleiben und sich zu verlieben. Mia ist ein knuffiges, aufgewühltes Mädchen, das genauso neugierig wie ihre große Schwester ist und jedes Geheimnis knacken will.
Ich konnte mich teils mit Liv identifizieren, sie ist nicht das typische Mädchen und lässt sich auch schnell eine schlagfertige Antwort einfallen und immer wieder ärgert sie sich über sich selbst.
Mein Herz habe ich sofort an Grayson und Henry verloren. Ja an zwei verschiedene Jungs.
Die beiden sind so zum liebhaben. Grayson verhält sich genauso wie ein großer Bruder sich verhalten soll. Er will sie beschützen und gerät oft an seine Grenzen.
Und Hernry. Oh Henry. Ich kann Henry nicht beschreiben, er ist alles was man sich wünscht, beschützend, witzig, romantisch und ein kleines Schlitzohr.
Der Schreibstil war passend zu dem Buch, Liv ist erst 15 und so sind auch ihre Gedanken.
Ich wurde ab der Hälfte des Buches so gefesselt, dass ich mich nicht einmal mehr unterbrochen habe um etwas zu essen oder auf die Toilette zu gehen.
Der Schreibstil war fließend, locker und lustig mit der passenden Menge Spannung.
Ich hatte etwas Angst, dass mich der Hype um das Buch zu viel hoffen gelassen hat. Da ich auch Rubinrot nicht so spannend fand und erst ab Saphirblau in die Geschichte eintauchen konnte, hatte ich Angst, dass es hier auch so seien würde. Doch es ist umgekehrt.
Am Ende hatte ich schon schreckliche Angst, dass dieses Buch doch ein Einteiler bleiben würde, doch dann hat sich die Geschichte nochmal gewendet. Ich war sehr erleichtert, so sehr habe ich selten gehofft, dass es einen 2. Teil gibt.
Fazit:
Eine Geschichte die so lustig, spannend, liebevoll ist, dass nichts fehlt und nichts im Überschuss entstand.


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