0 {Rezension} Carrie- Stephen King


  • Preis: 8.99 EUR
  • Autor: Stephen King
  • Taschenbuch: 320 Seiten
  • Verlag: Bastei Lübbe (Bastei Lübbe Taschenbuch) (27. Oktober 1987)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3404131215
  • ISBN-13: 978-3404131211
  • Größe und/oder Gewicht: 18,6 x 12,6 x 2,2 cm
  • Carrie wächst bei überzeugten Christen auf, ihre mehr als fanatische Mutter erzieht sie zu einem Mädchen, das zur Außenseiterin geboren scheint.
    Mit ihrer Bibel unter dem Arm, ohne Kenntnisse über die weibliche Periode und ihres seltsamen Charakters wird Carrie immer wieder zum Opfer ihrer Mitschüler.
    Doch Carrie hat eine Gabe, ein Fluch, wie man es betrachten will.
    Sie beherrscht die Kraft der Telekinese und lässt bereits im Kindesalter ein Steinregen auf ihr Haus schmettern.
    Immer wieder kann sie ihre "Wutausbrüche" nicht zurückhalten und will es irgendwann auch nicht mehr.
    Carrie tut einem bereits von Anfang an sehr Leid, man erlebt ihre Kindheit mit ihr und erfährt sehr viel über die schlimmen Bedingungen ihres Lebens. Missbilligt sie zum Beispiel die Regeln ihrer Mutter verletzt diese sich zuerst selbst und sperrt Carrie dann für mehrere Stunden, Tage in einen Wandschrank indem sie über ihre Sünden nachdenken soll.

    Die Mutter ist eine labile und kranke Frau, sie lebt für ihren Glauben und würde alles tun um ihrem Gott zu gefallen. Um Carrie weh zu tun verletzt sie sich selbst, ohne über die Konsequenzen für den Charakter ihrer Tochter nachzudenken.
    Der Schreibstil hat mich anfangs verwirrt, da man sich der Geschichte erst aus Carries Sicht nähert. Sich die Perspektive dann jedoch zwischen Artikeln über Carrie, einem Buch einer Klassenkameradin und Carries Sicht unterscheidet.
    Nach einigen Seiten, nachdem ich mich daran gewöhnt hatte, konnte ich mich auf die Geschichte einlassen und bekam durch den einzigartigen Schreibstil eine Gänsehaut.
    Carrie ist eines der ersten Werke Stephen Kings und meiner Meinung nach merkt man es nur minimal, da sich Stephen Kings Schreibstil pro Buch unterscheidet. Man weiß nie was einen erwartet.
    Die Geschichte über das Mädchen, das so viele Menschen in den Tod gerissen hat und trotzdem irgendwie das Opfer war, macht einen nachdenklich und traurig.
    Von Stephen Kings Romanen erwartet man kein Happy End und doch hofft man immer mit, dass es nicht ganz so schlimm endet.
    Hier jedoch wird einem schon früh das "Ende" nahegebracht und man kommt diesem durch Erzählungen dann immer näher.
     

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