5 {Rezension} Isola



  • Preis: 9.99 EUR
  • Autor: Isabel Abedi
  • Broschiert: 324 Seiten
  • Verlag: Arena (Januar 2010)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3401501984
  • ISBN-13: 978-3401501987
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: 14 - 17 Jahre

  • 12 Jugendliche sollen 3 Wochen auf einer Insel vor Rio verbringen, dabei werden sie vom Regisseur beobachtet und gefilmt.
    Ein Abenteuer, das dann zu einem Spiel hinführt, das vom Regisseur geplant wurde um den Film spannender zu gestalten.
    Es wird ein "Mörder" bestimmt und 11 "Opfer", der Mörder muss die Opfer fangen.
    Doch alles artet aus und nichts läuft mehr wie geplant... Außer für einen.
    Der Schreibstil wirkte manchmal zu distanziert, trotz der wirklich guten Idee kam mir das ganze nicht real vor. Ich hatte Probleme mich in die Personen reinzuversetzen und konnte mir die traumhafte Landschaft nur schwer vorstellen.
    Und doch hat Isabel Abedi mich irgendwann in der Geschichte unbemerkt in ihren Bann gezogen. Ich kann nicht sagen, ob der Schreibstil sich verändert hat oder ob ich vielleicht endlich warm mit den Charakteren wurde.
    Jeder der Jugendlichen auf der Insel "Isola" konnte sich seine eigene Identität schaffen, eigenen Namen erfinden und sich sogar ganz neu erfinden.
    So auch Vera, der Hauptcharaker. Und mit Vera fing mein Problem an. Ich wurde einfach nicht warm mit ihr. Ganz anders wie bei anderen "Nebencharakteren", die eine große Persönlichkeit und weit gefächert waren, war Vera in meinen Augen einfach nur langweilig. Sie hatte kaum Dialog und mischte sich nirgends ein. Es war, als wäre sie nur eine Beobachterin.
    Gefallen hat mir, dass die anderen Charaktere wirklich starke Persönlichkeiten hatten.

    Obwohl mir einige Aspekte, die ich oben angesprochen habe, nicht gefallen haben oder für mich nicht gepasst haben, fand ich die Idee einer Insel auf der ein etwas kranker Film gedreht werden soll indem man die Jugendlichen auf sich selbst stellt, sehr interessant.
    Da Isabel Abedi es zum Schluss doch noch geschafft hat mich zu fesseln, dass ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen konnte und die Spannung erheblich anstieg gebe ich dem Buch 3 Mäuse.
    Die Pointe des Geschehens war absolut interessant, spannend und überhaupt nicht voraussehbar.

    Fazit: Zum Ende hin konnte die Geschichte auf und über Isola mich noch fesseln und ich konnte über den etwas schwachen Hauptcharakter hinwegsehen, da die Spannung einiges wettmachte.



     

    Kommentare:

    1. Ich fand das Buch von vorne bis hinten durchweg genial. :) Habe es dann auch meiner Mutter gegeben, die war aber eher deiner Meinung. Sie fand es gut und spannend, aber sie hatte doch einige Kritikpunkte :)
      Schöne Rezi!

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      1. Ja es ist immer wieder lustig wie unterschiedlich die Meinungen sind :)

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    2. Hey,
      ich habe das Buch vor 6 Jahren gelesen und war hin und weg von der Geschichte. Besonders gut hat mir gefallen, dass Isabel Abedi ganz ohne "Elfen" auskommt.
      Ich glaube nicht, dass mir die Geschichte so gut gefallen hätte, wenn ich sie erst jetzt in die Hände bekommen hätte. Das liegt einfach daran, dass ich damals genau im richtigen Alter für die Geschichte war.
      viele Grüße deine Emma

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      1. Ich habe auch einige Bücher wo ich jetzt im nachhinein denke "hmm wahrscheinlich würde es mir jetzt gar nicht mehr gefallen " :D

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    3. Ich gehöre auch eher zur Kritikerfraktion, eine Freundin allerdings liebt das Buch :D Ich habe von Abedi auch Whisper gelesen und fand das um Längen besser ^^

      Liebe Grüße
      MissDuncelbunt

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