1 {Rezension} Der Weihnachtshund- Daniel Glattauer

  •  Preis: 7,95 EUR
  • Autor: Daniel Glattauer
  • Taschenbuch: 224 Seiten
  • Verlag: Goldmann Verlag (12. Oktober 2009)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3442467624
  • ISBN-13: 978-3442467624
An sich mag Max Weihnachten, doch warum soll man Weihnachten feiern wenn man niemanden hat mit dem man es genießen könnte? Denn so ist es. Max hat niemanden, was an seiner Kussphobie liegt, ausser seinen Deutschen-Drahthaardackel Karl.
Max beschliesst über Weihnachten auf die Malediven zu fliegen und sucht deshalb einen Dogsitter für Kurt.
Hier kommt die (fast 30 jährige) Katrin ins Spiel. Den Katrin hat überhaupt keine Lust ihre Weihnachtstage bei ihren Eltern zu verbringen. Ganz praktisch ist die Tatsache, dass ihre Eltern eine Abneigung gegen Hunde haben. So entscheidet sie sich, den Dackel zu sich zu nehmen.
Nach einigen Treffen mit Max, Katrin und Kurt wird klar, da bahnt sich etwas an.
Wäre da bloß nicht diese Kusssphobie...

Die 3 Hauptcharaktere Katrin, Max und Kurt sind nett anzusehen. Mehr aber auch nicht.
Ich habe mich so auf eine schöne Hunde-weihnachtsgeschichte gefreut, doch der Hund kommt eindeutig zu kurz, wirkt sogar unerwünscht und taucht nur dann auf wenn er gerade gebraucht wird.
Naja, so kann man es ja auch machen, denn Kurt tut nichts als schlafen, rumliegen, faulenzen.
Trotzdem habe ich ihn ins Herz geschlossen, er tat mir Leid.
Die Beziheung zwischen Katrin und Max fand ich mehr als sonderbar, es gab keine Anzeichen, dass es knistert und auf einmal waren sie unsterblich verliebt, natürlich wäre es langweilig, wenn die Liebe direkt eine Chance hätte. Nein, da muss erst eine große Barriere hin.
Katrin war mir noch einigermaßen sympathisch, aber mit Max konnte ich nicht das geringste anfangen. Er hat mich gelangweilt
Das Cover finde ich sehr schön, dabei kann man auch nicht viel falsch machen.
Ein Dackel an einer Leine, der zum Himmel schaut.
Da Kurt ein Dackel ist-> passt.
 Der Schreibstil hat mich ein wenig verwirrt, denn manchmal hat er mir wirklich gut gefallen, wirkte etwas festlich, anders und erfrischend. Doch dann kamen wieder Passagen an denen er übertrieben langgezogen war. Stellen an denen für mich lediglich Lückenbüssergeschichten eingefügt wurden. Ausschweifungen, die mich überhaupt nicht interessiert haben.
 Das klingt jetzt alles sehr hart, und doch habe ich noch 2 Mäuse vergeben?
Ja-> es war nämlich eine gute Geschichte für zwischendurch, ein Füller während den Werbepausen, für die Badewanne.
Nett aber auch nicht mehr. Sie wird mir nicht in Erinnerung bleiben und ich werde keine Gedichte darüber schreiben.
Ich denke, ich bin einfach ein wenig enttäuscht, dass der Hund nicht die Hauptrolle gespielt hat.
Trotzdem: Hätte ich es als Adventskalender benutzt (Jedes Kapitel ist 1 Tag bis zum 24) wäre es wahrscheinlich ein schöner Zeitvertreib gewesen.



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