1 Rezension: The boy who knocked- Sarah Jordan

 
  • Autor: Sarah Jordan
  • Preis: 8.95 Eur
  • Taschenbuch: 336 Seiten
  • Verlag: CreateSpace Independent Publishing Platform; Auflage: 1 (12. September 2014)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 1502355337

  • Alara lebt seit nun beinahe einem Jahr ein Leben, das sich fast ausschließlich um Robin dreht. Ihren Freund. Ihren toten Freund. Robin war Alaras große Liebe und sein Tod hat sie völlig aus der Bahn geworfen. Sie erkennt keinen Sinn im Leben, sieht nur die Regentage und übersieht die Sonne. Verkrochen in ihrem Zimmer und in sich selbst lässt sie niemanden mehr an sich ran bis... eines Tages ein Junge an der Haustür klopft und nach seiner entlaufenen Katze sucht.
    Jayden wirkt sympathisch, doch Alara kann sich nicht aus ihrer Trauer befreien und lässt sich nicht auf den charmanten jungen Mann ein. Doch dann erscheint Jayden genau am richtigen Zeitpunkt um Alara aus einer misslichen Situation zu retten und von da an lässt Jayden nicht mehr locker und will Alara wieder ins Leben begleiten
    Sarah hat auch dieses Cover selbst mit entworfen und ich mag es wirklich sehr. Das Cover passt sehr gut zu der Geschichte und macht Lust auf ein schönes Urlaubsbuch, das einen jedoch auch zum nachdenken anregen will.
    Ich mag die Charaktere. Alara ist vielleicht etwas missmutig und pessimistisch aber man muss Nachsehen haben, sie hat erst vor kurzem ihre große Liebe verloren und hat Angst vor ihren neuen Gefühlen zu Jayden, die gleichzeitig das schlechte Gewissen ankurbeln.

    Jayden ist wirklich ein netter Kerl und hat eine Geschichte vor Alara, was mir persönlich immer gut gefällt da die Charaktere dadurch lebendiger wirken.

    Robin, obwohl er zum Zeitpunkt des Buches nicht mehr lebt, ist so unglaublich sympathisch und er wird durch Alara und kleinen Zwischenkapiteln zum Leben erweckt.

    Auch Alaras Schwester und ihre beste Freundin wirken real auch wenn ich manche ihrer Reaktionen und Taten nicht immer ganz verstanden habe vor allem von ihrer Freundin Victoria
     Der Schreibstil ist schön, locker und regt auch zum Nachdenken an.
    Ich habe "the Boy who knocked" im Urlaub gelesen und dafür war es wirklich gut, denn es war keine Geschichte für die man den Kopf frei haben musste und doch wurde man berührt.
    Sehr gefallen hat mir, dass Robin, obwohl er tot ist, am Leben gehalten wird von Alaras Erzählungen und kleinen "Zwischenspielen" wo kurze Dialoge zwischen ihm und Alara aus der Vergangenheit  aufzeigen wie sehr sie sich geliebt haben und was er alles für sie tun würde.

    Allerdings fand ich den Anfang zu schnell. Alara hat sich, obwohl sie sich von Jayden hingezogen gefühlt hat, nicht auf ihn einlassen können (Was ich vollkommen verstanden habe, schließlich kann man die Gefühle für einen geliebten Menschen nicht einfach ausschalten.) Sie hat sich Robin gegenüber schuldig gefühlt und auch Jayden hat das verstanden allerdings kam mir alles ziemlich strickt vor in etwa wie: Wenn ich jetzt nicht mit dir zusammen sein kann dann werden wir es nie sein
    Alara hat mit "zusammen sein" auch direkt von Anfang an Sex gemeint und das hat mich ein wenig gestört, denn wenn man sich seelisch nicht sofort auf einen Menschen einstellen kann, wie soll man es denn körperlich, so intim können? Sie hat zwar erklärt, dass sie nie ein Mädchen war, das lange auf Sex gewartet hatte doch das war eine völlig andere Situation. Es wäre schöner gewesen, wenn es nicht sofort um Sex gegangen wäre.

    Alara und Jayden erleben viel gemeinsam, Spaß, ernste Gespräche, Gefahr und Intrigen und all das hat mich vergessen lassen, dass ich Sarah kenne. Ich habe nicht den Autor hinter der Geschichte gesehen sondern die Charaktere und ihr Leben und DAS ist finde ich sehr wichtig.


     
    design by Skys Buchrezensionen